13.6.2016

 

Gelebte Integration: Asylbewerber arbeiten in heimischen Betrieben

 

Inzwischen sind unsere Asylbewerber schon einige Monate in Eggstätt. Neben dem Erlernen der deutschen Sprache ist eine sinnvolle Tätigkeit ein zentrales Element gelungener Eingliederung. Keiner der Asylbewerber möchte nur herumsitzen; sie möchten alle etwas tun und ihr Leben gestalten.

 

In hervorragender Zusammenarbeit mit heimischen Unternehmen (Fa. Knott, Fa. Holzbau Wörndl, Restaurant Jakobo, Fa. Fliesen Fanger, Hotel Linde/Fraueninsel, Fa. Alptec/ Breitbrunn, Autohaus Mayer) haben etliche Asylbewerber einen Platz für ein Orientierungspraktikum oder eine dauerhafte Anstellung gefunden.

Für die Flüchtlinge ist die berufliche Tätigkeit ein wesentlicher Schritt hin zu einem normalen Leben, und auch die Firmen äußern sich sehr positiv über die neuen Arbeitskräfte.

                         

 

Sie wollen auch eine Arbeitsstelle oder ein Orientierungspraktikum anbieten? Dann sprechen Sie mit Iris Wagner (08056-901956), die im Helferkreis Eggstätt Ansprechpartnerin für den Bereich Arbeit/Praktikum ist.



Arbeit und Asylbewerber

 

Unsere Asylbewerber aus der Kirchmeierstraße und der Ache sind alle mehr als 3 Monate in Deutschland, was bedeutet: Alle dürfen unter bestimmten Voraussetzungen einer Arbeit nachgehen.

 

Die Genehmigung der Ausländerbehörde (BA) ist fast immer einzuholen. Die BA setzt sich intern mit der Bundesagentur für Arbeit in Verbindung und es werden nach einer Vorrangigkeitsprüfung Einzelfallentscheidungen getroffen.

 

Laut Bundesagentur für Arbeit gibt es folgende Möglichkeiten:

 

     1.     Hospitation (keine BA Zustimmung notwendig)

     2.     Praktika (Zustimmung der BA notwendig)

       Pflichtpraktika

       Ausbildungsbegleitende Praktika

       Berufsorientierung (bei mehr als 3 Monaten Zustimmung der BA notwendig)

     3.     Probebeschäftigung (Zustimmung der BA)

     4.     MiniJob (Zustimmung der BA notwendig),

 

       kurzfristige Beschäftigung