Arbeitskreis „Freizeit und Soziales“

 

Der Arbeitskreis "Soziales" sieht seine Aufgabe darin, die Flüchtlinge bei der Integration in das konkrete Eggstätter Umfeld zu unterstützen. Dabei geht es darum, Kontakte zur Eggstätter Bevölkerung zu ermöglichen,  ‚Berührungsängste‘ abzubauen und Vertrauen zu schaffen. Einerseits soll den Geflüchteten das Gefühl des Willkommen-Seins vermittelt und die Möglichkeit gegeben werden, sich auf ihre Weise aktiv einzubringen; andererseits versuchen wir, den Flüchtlingen unsere Kultur und unsere Werte dadurch zu vermitteln, dass wir sie gemeinsam leben und nachvollziehbar machen.

 

Im Einzelnen bedeutet das:

 

Herstellung von Kontakten zu ortsansässigen Vereinen/ Einrichtungen

Hier ist es bereits gelungen, vor allem  die Kinder und Jugendlichen in den örtlichen Sportverein einzuführen. Einige spielen bereits im Fußballverein, andere gehen in den Schwimmkurs, wieder andere nehmen am Karate-Training teil. Helfer aus dem AK begleiten diese Aktivitäten und sind im ständigen Kontakt mit den Verantwortlichen des ASV.

Insbesondere werden wir uns darum bemühen, dass diejenigen Asylbewerber, die nicht schwimmen können, dies baldmöglichst erlernen können.

 

Unterstützung bei einer respektvollen Eingliederung in unsere Gesellschaft,    z. B. durch öffentliche Veranstaltungen, an denen die örtliche Bevölkerung und die Asylbewerber teilnehmen.

Eine erste Aktivität in diesem Zusammenhang war das sehr gelungene „Beinand“ am 1. Advent im Pfarrheim, an dem ca. 200 Eggstätter Bürgerinnen und Bürger teilnahmen. Gemeinsames Essen (die Gerichte kamen von Einheimischen und den Flüchtlingen), Gespräche und gemeinsames Feiern waren ein guter Start. – Das nächste „Beinand“ fand am 17. Januar als gemeinsames Kaffeetrinken statt. Hier unterstützten ein musikalisches Rahmenprogramm und eine Power-Point Präsentation über Somalia die interkulturelle Begegnung. In Zukunft sollen die Treffen in regelmäßigen Abständen, aber mit immer neuen Formen und Akzenten, stattfinden.

Gelungen ist auch das Miteinander auf dem Weihnachtsmarkt. Hier kümmerten sich einige Mitglieder des Helferkreises darum, die Flüchtlinge mit unseren Gebräuchen (z.B.: Böllerschüsse) vertraut zu machen und sie einfach „mitzunehmen“.      

 

Persönliche Kontakte

Zwischen Weihnachten und Ende Januar wurden viele Flüchtlinge in kleinen Gruppen in Familien eingeladen, zum näheren Kennenlernen und als Geste der Gastfreundschaft.

 

Vermittlung bei Konflikten

 

Die Ansprechpartner des AK Soziales bemühen sich auch, in Konfliktfällen Hilfestellung zu geben. Dies gelingt vor allem durch persönliche Kontakte, die entstehen (z.B. auch bei Besuchen in der Kirchmeierstr. und der Ache) und die Vertrauen schaffen. In individuellen Gesprächen lassen sich manche Schwierigkeiten (z.B.:  Konflikte innerhalb der Gruppe der Flüchtlinge; Umgangsweisen miteinander, Betteln im Einkaufsmarkt etc.) besser lösen als „von oben“.